"offene" Laparoskopie


Bei einer Laparoskopie wird zu Beginn der Operation in der Regel über eine spezielle Nadelkonstruktion oder spezielle Trokarhülsen unter Anwendung verschiedener Sicherheitstechniken das erforderliche CO2-Gasin die Bauchhöhle eingebracht und im Druck genau dosiert.

Als eine Alternative hat 1972 Prof. Hasson aus Chicago die Technik der "offenen Laparoskopie" vorgeschlagen. 1982 publizierte Prof. König aus Bonn diese Technik in Deutschland.

Anfangs wurden für die offene Technik relativ große und kosmetisch ungünstige Wunden benötigt. Die Technik wurde von Dr. Maucher weiterentwickelt. Die Wunden sind jetzt nur noch 7 - 10 mm gross. Diese Technik aus Hürth wurde im Jahre 1990 in den Zeitschriften "Gynäkologische Praxis" und "Chirurgische Praxis" veröffentlicht.

Literatur: s. unter "wissenschaftliches Engagement, Dr. Maucher"